zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Der Aufbau der Zeitschrift


finden Sie hier


Concilium stellt sich vor

Geschichte und Selbstverständnis


Herausgeber/innen und Wissenschaftliches Komitee


sind hier einzusehen.


Unsere Autoren


finden Sie hier.


werden hier gelistet.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2016 zum Thema
»Das kanonische Recht am Scheideweg«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Felix Wilfred / Andrés Torres Queiruga / Enrico Galavotti
Das kanonische Recht am Scheideweg

Das kanonische Recht ist ein praktisches Rechtsinstrument, das dem Leben des Gottesvolkes dienen soll. Dies tut es, indem es eine Ordnung bereitstellt, durch die Rechte, Pflichten und Verfahren geregelt werden, damit sich das Leben der Glaubensgemeinschaft in Verbundenheit vollziehen kann sowie im Geist des Evangeliums und entsprechend den Erfordernissen der Gerechtigkeit. Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass die Gemeinschaft der Gläubigen ein Pilgervolk auf dem Wege ist. Es besitzt einen dynamischen Glauben, mit dem es versucht, sein Verständnis des Wortes Gottes zu vertiefen und in die Praxis umzusetzen. Die durch das II. Vaticanum aufgeworfenen theologischen, pastoralen und spirituellen Herausforderungen haben offensichtlich auch zu Problemen bei der Formulierung des Rechts für das kirchliche Leben geführt. Auf den neuen, 1983 promulgierten Codex des kanonischen Rechtes folgte 1990 der kanonische Codex der Ostkirchen. Wir zollen der enormen Arbeit Respekt, welche die verschiedenen Kommissionen über Jahre hinweg geleistet haben, um diese Codices zu erschaffen; Teil dieser Arbeit waren auch zahlreiche Diskussionen, Debatten, Vereinheitlichungen und auch Kompromisse zwischen entgegengesetzten Auffassungen.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1
Wim Decock
Licht der Welt
Zur »historischen« Rolle des Kirchenrechts

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragÜber 500 Jahre lang haben Kirchenrechtler die Entwicklung der Rechtskulturen von Skandinavien über Mitteleuropa bis nach Amerika so tiefgreifend geprägt, dass der große deutsche Rechtsgelehrte Friedrich Carl von Savigny (1779‒1861) in seinem System des heutigen römischen Rechts erklären konnte, unser gesamtes Rechtsdenken sei, so feindlich und fremdartig es auch immer erscheinen möge, von der christlichen Lebensauffassung durchdrungen. Ob wir nun vom Schuldrecht oder vom Familienrecht, von den Regelungen der öffentlichen Governance oder der Verfahrensgerechtigkeit, vom Gesellschaftsrecht oder vom Strafrecht sprechen ‒ sie alle verdanken einige ihrer grundlegendsten Prinzipien dem spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kirchenrecht. Insbesondere in den fünf Jahrhunderten zwischen der gregorianischen Reform und dem Konzil von Trient begnügten Kirchenrechtler sich nicht damit, gesetzliche Regelungen für die inneren Angelegenheiten der Kirche zu treffen. In ihrem Bestreben, eine auf den Ruinen römischer Vorgänger aufbauende, aber von christlichen Werten durchdrungene neue Rechtskultur zu schaffen, erstreckte sich ihr Regulierungsdrang auf sämtliche Lebensbereiche.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2
George Nedungatt SJ
Ökumene und die Reform des Kirchenrechts

Die Frage nach der angemessenen ›Rechtsform‹ der Kirche ist ein eminent ökumenisches Problem. […] Der ›Juridizismus‹ der römisch-katholischen Kirche ist Gegenstand ernsthafter und grundlegender Kritik vonseiten der Orthodoxie ebenso wie seitens der reformierten Kirchen. Sie sehen sowohl in den Voraussetzungen als auch in den Schlussfolgerungen des Kirchenrechts einige der schwerwiegendsten Unterschiede, die sie von der römisch-katholischen Kirche trennen.«

So schrieb der führende Ökumeneforscher Lukas Vischer vor über 40 Jahren. Zu den Hauptunterschieden zwischen der römisch-katholischen Kirche und den anderen Kirchen gehören die kirchenrechtlichen Bestimmungen zum päpstlichen Primat, priesterlichen Zölibat und zur Stellung der Frauen. Papst Paul VI. gestand offen ein, dass der päpstliche Primat das größte Hindernis auf dem Weg der Ökumene ist.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 3
Sabine Demel
Vom untergeordneten Mithelfen zum Mitwirken auf Augenhöhe
Die laienorientierte Umgestaltung der klerikerzentrierten Kirchenstruktur

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Papst Pius X. 1906 in einer Enzyklika erklärt: »Nur die Versammlung der Hirten hat das Recht und die Autorität, zu lenken und zu regieren. Die Masse hat kein anderes Recht, als sich regieren zu lassen, als eine gehorsame Herde, die ihren Hirten folgt.« Rund 60 Jahre später lehrt dagegen das Zweite Vatikanische Konzil, dass die Hirten die Laien brauchen, dass die Hirten ohne die Laien die kirchliche Sendung nicht umsetzen können. So heißt es nun in der dogmatischen Konstitution über die Kirche »Lumen gentium« (LG): »Die heiligen Hirten haben nämlich wohl erkannt, wie viel die Laien zum Wohl der ganzen Kirche beitragen. Die Hirten wissen nämlich, dass sie von Christus nicht eingesetzt sind, um die ganze heilmachende Sendung der Kirche gegenüber der Welt alleine auf sich zu nehmen, sondern dass es ihre vornehmliche Aufgabe ist, die Gläubigen so zu weiden und ihre Dienstleistungen und Gnadengaben so zu prüfen, dass alle auf ihre Weise zum gemeinsamen Werk einmütig zusammenwirken« (LG 30).
Lesen Sie mehr...   

Unsere Abos
Sie haben die Wahl ...

weitere Infos zu unseren Abonnements

Preis der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche 2015

Ansgar Ahlbrecht / Norbert Reck (Hg.)
Auf der Suche nach der Kirche des Konzils

Auf der Suche nach der Kirche des Konzils


Newsletter


Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.


Jahresverzeichnis 2016


Aktuelles Jahresverzeichnis


Jahresverzeichnis 2016
als PDF PDF.



Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Concilium
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum