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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2017 zum Thema
»Minderheiten«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Daniel Franklin Pilario / Susan A. Ross / Solange Lefebvre
Minderheiten

Rechtsextremer Nationalismus ist im Aufstieg begriffen und das Leben von Minderheiten beständiger Bedrohung ausgesetzt. Nach dem Sieg Donald Trumps jüngst in den Vereinigten Staaten wimmelt es von Graffiti mit Aussprüchen wie: »This is Trump’s America. In other words, get out« (Dies ist Trumps Amerika. Anders gesagt: Haut ab!), »Build the wall« (Baut die Mauer!), oder »You are no longer welcome here, Muslim!« (Du bist hier nicht länger willkommen, Muslim!) Trotz seiner Beteuerungen des Gegenteils wurde Nigel Farage, der Hauptverantwortliche für den Erfolg der Brexit-Kampagne, scharf kritisiert, rassistisch und herablassend gegenüber Minderheiten zu sein. So äußert er, eine in Großbritannien geborene Person für einen Arbeitsplatz zu bevorzugen, oder behauptet, Menschen aus Rumänien seien verantwortlich für 92 Prozent der Straftaten an Londoner Geldautomaten – ganz zu schweigen davon, dass er ein guter Freund von Donald Trump ist. Eine andere Führungspersönlichkeit in der Europäischen Union, Marine Le Pen vom französischen Front National, verspricht ein »Frexit«-Referendum vergleichbar mit dem Großbritanniens.
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Leseprobe 1
Neera Chandhoke
Säkularisierung, Demokratie und die Rechte von Minderheiten

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragEinleitung

John Locke schrieb in seinem berühmten Brief über Toleranz: »… so halte ich es in jedem Falle für über alles notwendig, zwischen dem Geschäfte der staatlichen Gewalt und dem der Religion genau zu unterscheiden und die rechten Grenzen festzusetzen, die zwischen beiden liegen. Wenn das nicht geschieht, kann den Streitigkeiten kein Ende gemacht werden, die immer entstehen werden zwischen denen, die auf der einen Seite an den Interessen der menschlichen Seelen Anteil nehmen oder wenigstens zu nehmen behaupten, und denen, die auf der anderen Seite für das gemeine Wesen [Gemeinwesen] zu sorgen haben.«

Lockes These von der Säkularisierung staatlicher Gewalt oder der Lehre von der politischen Säkularisierung stellte eine starke Stütze für seine Überzeugung dar, dass die Religion oder die Sorge um die Seelen eine reine Privatangelegenheit zwischen dem Gläubigen und seinem Gott ist. Diese Überzeugung bildete die Grundlage seiner Theorie von Toleranz und Demokratie. Die Prämisse der Privatisierung der Religion vertrug sich gut mit dem Geist der Aufklärung, der im 17. und 18. Jahrhundert Westeuropa erfasste und das Zeitalter der Vernunft und Wissenschaft ausrief.
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Leseprobe 2
R. Scott Appleby
Die Sakralisierung der Ausgrenzung
Zum Aufstieg von Ultranationalismus und Rechtspopulismus

Populismen verschiedenster Couleur lehnen typischerweise den herrschenden politischen Konsens, das »Establishment«, ab, das, so die Wahrnehmung, korrupt und gerne bereit ist, den Reichtum der Nation auf die herrschende Klasse und ihre Helfershelfer in der Geschäftswelt zu verteilen. Dieses Vergehen erhält den Populisten zufolge noch zusätzliches Gewicht durch die Tendenz der Neoliberalen, angesichts der Tatsache des Pluralismus die ethnischen und religiösen Minderheiten auf Kosten der gebürtigen »Söhne der Erde« zu bevorzugen ‒ um einen Ausdruck zu verwenden, der im religiös eingefärbten Diskurs der religiösen Nationalisten in Indien (unter ihnen auch Anhänger von Premierminister Narendra Modi) vorherrscht. Folgerichtig lehnen Populisten den Sozialstaat insbesondere dann ab, wenn er »Außenseiter« und »Fremde« zu begünstigen scheint, statt den (mutmaßlich) rassisch oder religiös »reinen« Bürgern des Nationalstaats ein Sicherheitsnetz und ökonomischen Schutz (etwa in Form einer nationalistischen Handelspolitik) zu bieten.
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Leseprobe 3
Rolando Tuazon
Kulturelle Minderheiten und die katholische Soziallehre

Als ich mit der Arbeit an diesem Artikel begann, erreichten mich gerade schockierende Nachrichten von der unmenschlichen Behandlung, die ein nationales Bündnis von indigenen Völkern, das sich vor der US-Botschaft in Manila zu friedlichem Protest versammelt hatte, durch eine Polizeitruppe erfuhr. Sie wurden mit Wasserwerfern und Tränengas auseinandergetrieben. Ein Polizeifahrzeug fuhr immer wieder in die Menge der Protestierenden hinein, in der sich auch alte Frauen und sehr junge Menschen befanden. Viele wurden verhaftet, und manche wurden fast zu Tode geprügelt. Einer der Sprecher des Bündnisses sagte nach dem Vorfall, für Minderheiten gehöre eine solche Erfahrung zu den typischen Prüfungen, die sie in ihrem Leben durchmachen müssten, wenn sie für ihr Lebensrecht und ihren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft einträten.
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