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Zu diesem Heft
Solange Lefebvre / Marie-Theres Wacker
Wasser zeichnet unser Leben
Das vorliegende Heft von CONCILIUM ist dem „Wasser” gewidmet, einem besonders reichen und tiefgründigen Themenbereich für Theologie und pastorale Arbeit. Als Herausgeberinnen sind wir beeindruckt von der inspirierenden Kraft des Themas, die uns aus den Beiträgen der Autorinnen und Autoren entgegenkommt. Im 18. Jahrhundert hat der deutsche Theologe Johann Albert Fabricius (1668– 1736) ein Werk mit dem Titel Hydrotheologie publiziert, eine systematisch-theologische Abhandlung über die Güte, Weisheit und Macht Gottes, die sich in der Erschaffung des Wassers manifestiert. Er legt eine Theologie des Wassers in systematisch-theologischer Absicht vor. In jüngerer Zeit hat dieser „Stoff” fast alle theologischen Disziplinen erreicht, besonders die Bibelwissenschaft, die Systematische Theologie, die Spiritualität, die Ethik, die Feministische Theologie und die Praktische Theologie.

Das Thema „Wasser” hat in unserer Gegenwart besonders dramatische Dimensionen angenommen. Nach wie vor fehlt Wasser in vielen Gegenden der Erde, sodass Menschen Durst leiden; es ist nach wie vor – vielleicht mehr denn je – der Grund für brutale Kriege, oder es wird als Mittel in solchen Kriegen eingesetzt. Wo es im Überfluss vorhanden ist, kann es sich in eine gigantische Bedrohung in Form von Hurrikanen und Tsunamis verwandeln. Die biblische Flutgeschichte erhält in unserer Gegenwart einen manchmal erschreckend aktuellen Klang. Wasser ist darüber hinaus auch eine Ressource und territorial gebunden, und entsprechend finden sich in vielen Regionen der Welt Auseinandersetzungen um deren Kontrolle, einschließlich der arktischen Regionen, von wo aus der Meeresspiegel durch Eisschmelze steigt. Für die Naturwissenschaft gilt speziell das Vorhandensein von Wasser als Zeichen von Leben auf anderen Planeten.

Als Quelle des Lebens oder auch der Zerstörung ist Wasser ein beliebtes Symbol in der Bibel und eine in unserer Tradition gern aufgegriffene Metapher, begonnen mit dem Anfang der Schöpfung und dem Geist, der „über den Wassern schwebt”, über die Flutgeschichte bis hin zu den Psalmen, in denen die Seele ihren Durst nach Gott herausschreit. Jesus, mit Wasser getauft, bedient sich dieses Elements mehrfach während seines öffentlichen Lebens für Zeichenhandlungen, und seinen Tod symbolisiert das Johannesevangelium durch das Herausfließen von Blut und Wasser aus der durchbohrten Seite. Wasser hat starke Texte unserer Tradition inspiriert, Rituale und Sakramente. Gegenwärtig ist Wasser ein wichtiges Motiv etwa für die Genderforschung: als Symbol bezieht es sich auf Frauen bzw. Mutterschaft, und in der Realität verweist es auf die harte Alltags-Arbeit von Frauen als Wasserträgerinnen in vielen Ländern der Erde.

Im vorliegenden Heft von CONCILIUM sind maßgebende Beiträge zu diesem vielschichtigen und wesentlichen Problemkomplex versammelt. Es kreist um theologische, symbolische, spirituelle, politische, ethische und pastorale Bedeutungen von Wasser. Tauchen wir also ein in dieses „tiefe” Thema!

Zugänge

Die deutsche Politikwissenschaftlerin Lena Partzsch schreibt über „Wasser in Gefahr” und entfaltet das Gesamtpanorama von Problemen auf unserem Planeten: Wasserknappheit, Wasserkonflikte, Wasserkriege. Sie macht aufmerksam darauf, dass global governance in diesem Bereich an Bedeutung gewonnen hat: internationale Übereinkünfte im Bereich der Wasser-Politik, Verbindungen zwischen Politik und Ökonomie, zwischenstaatliche Regulierungen, transnationale Trusts und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Als wichtige Hoffnungsträger sieht sie sog. social entrepreneurs an, Einzelne, die neue Lösungen für ökologische bzw. soziale Probleme entwickeln, und sie stellt sprechende Beispiele vor. [...]


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