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Elaine Wainwright / Diego Irarrázaval / Dennis Gira
Ozeanien und die indigenen Theologien
Theologie wird heute von vielen Stimmen und in unterschiedlichen Tonarten hervorgebracht und gehört. Die zentrale Bedeutung von Land für das indigene theologische Arbeiten ist dabei sicher nicht überraschend; diejenige von Moana, dem Ozean, dürfte hingegen herausfordernde neue Einsichten mit sich bringen. Eine der Regionen unserer Welt, aus der neue theologische Stimmen zu hören sind, ist Ozeanien. Der Name bezeichnet heute das Gebiet des Pazifischen Ozeans (siehe die Karte in diesem Heft). Es besteht hauptsächlich aus Inselnationen, für die Land und Ozean gleichermaßen lebensbestimmende Gegebenheiten sind. Darum ist es nicht überraschend, dass diese auch die indigenen Theologien prägen, die aus dieser Region hervorgehen.

Dieses Heft beginnt mit einem Aufsatz von Allan Davidson, der einen knappen Blick darauf wirft, wie das Christentum sich über Ozeanien ausbreitete und Wurzeln schlug. Von Philip Gibbs stammt ein weiterer Überblicksartikel; er widmet sich dem Auftauchen indigener Theologien in dieser Region in jüngerer Zeit. Die sich daran anschließenden Aufsätze von Winston Halapua, Nasili Vaka‘uta, Ilaitia Tuwere und Tui Cadigan stehen beispielhaft für diese indigene theologische Arbeit.

Dass der Ozean, Moana, im Werk von Winston Halapua im Mittelpunkt steht, ist augenfällig; tatsächlich nennt er seine Methode auch Moana-Theologie. Nasili Vaka’uta liest den biblischen Text aus der Perspektive von Tu’a, wie die gewöhnlichen Menschen in der Gesellschaft von Tonga genannt werden. Anhand von Begriffen aus seinem eigenen Kontext entwickelt er sowohl eine Hermeneutik als auch eine Methodologie, in die er seinen Lesern und Leserinnen einen Einblick gibt. Zuletzt fügt er ein kurzes Beispiel dafür an, wie biblische Texte aus dieser Perspektive gelesen werden können. Aus der fidschianischen Einrichtung des Stammeshäuptlings und den ihm verliehenen Titeln bezieht Ilaitia Tuwere eine neue Sprache für seine Christologie. Der Ort, an dem er seine theologische Arbeit festmacht, ist Na Were oder der Garten, der im Mittelpunkt der fidschianischen Kultur und Mythologie steht. Tui Cadigan bringt indessen die Maori-Perspektive auf Whenua (Land) ein, die für indigenes Theologietreiben in Aotearoa/ Neuseeland zentral ist.

Kafoa Solomone berichtet sodann von der ökumenischen Bewegung innerhalb Ozeaniens und analysiert deren Beitrag zum Entstehen der neuen Theologien in der Region. Dabei wirft er auch einen Blick auf die Schwierigkeiten, vor denen sie steht. Ama’amalele Tofaeono unternimmt eine kritische Analyse eines Dokuments, das aus dieser Bewegung heraus entstanden ist, nämlich der Moana- Erklärung, einer Stellungnahme der Versammlung pazifischer Kirchenvertreter zur Frage der Umsiedlung als direkter Konsequenz aus der mit dem Klimawandel einhergehenden Katastrophe. Daraus ergeben sich neue Einsichten für die Ausrichtung der Ökotheologie in der Region.

Den thematischen Schwerpunkt dieses Hefts abschließend, wirft Nicanor Sarmiento Tupayupanqui einen Blick auf jene indigenen Theologien, die unter den indigenen Völkern Mittel- und Südamerikas im Entstehen begriffen sind. Er analysiert zwei grundlegende Typen solchen Theologietreibens, die er und andere herausgearbeitet haben. Entsprechend seinem Kontext am Rande des Pazifiks deutet seine Arbeit auf den potentiellen Dialog hin, der in der Zukunft zwischen diesem Rand und dem Pazifischen Ozean und all seinen Völkern stattfinden könnte. [...]


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