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Concilium stellt sich vor

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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2018 zum Thema
»Weisheit der Völker – Theologie des Volkes«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Carlos Mendoza-Álvarez / Po-Ho Huang
Weisheit der Völker – Theologie des Volkes

Vor mehr als einem halben Jahrhundert leitete das Zweite Vatikanische Konzil einen ungeheuren pastoralen Wandel ein, und dieser hatte bedeutsame erkenntnistheoretische Folgen für das Selbstverständnis der gesamten Kirche. Es handelte sich um eine Aktualisierung (aggiornamento), die in den Ortskirchen für einen Prozess des Hörens auf die Zeichen der Zeit warb, um die Spuren Gottes in der Geschichte genauer auszumachen, verbunden mit dem Ziel der Inkulturation des Wortes Gottes, ohne die dieser Prozess nicht möglich wäre. Damit wurde auch die bedeutende Rolle anerkannt, die christliche Gemeinden an den Peripherien der Welt spielen. Insgesamt war es ein umfassendes Projekt der kirchlichen Erneuerung – einige nennen es Reform –, das noch nicht abgeschlossen ist.

Inspiriert von der Vision der zentralen Bedeutung des Volkes Gottes in Lumen Gentium sowie vom prophetischen Impuls in Gaudium et Spes – den innovativen Konstitutionen eines neuen Kirchenverständnisses – begann die römisch-katholische Kirche tatsächlich den Dialog mit anderen Kulturen, Denkarten und Lebensweisen. Und sie versuchte, über das koloniale Selbstverständnis des Christentums hinauszukommen, das mit seinem apologetischen Einschlag die Kirche seit der Moderne (von der Bewegung der Gegenreformation im 16. Jahrhundert bis zur Modernismuskrise im 19. Jahrhundert) bestimmt hatte.
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Leseprobe 1
Luiz Carlos Susin
Das Volk als Lamm Gottes

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag
»Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm,
das zum Schlachten geführt wird,
und ahnte nicht,
dass sie Böses gegen mich planten.«
(Jer 11,19 a)

Im El Salvador Bischof Oscar Romeros von Amerika hat Ignacio Ellacuría das zwischen Guerilla und staatlicher Gewalt eingepferchte Volk theologisch als ein »gekreuzigtes Volk« qualifiziert: als ein Volk ohne Macht, arm und der Gewalt von beiden Seiten ausgeliefert, dem Leiden unterworfen und dem Tod geweiht. Angesichts dieses Volkes ruft Jon Sobrino zur grundlegenden Barmherzigkeit auf: »vom Kreuz herabholen«, seiner Kreuzigung einen Namen und Sinn verleihen. Und er bringt dies mit der Erlösung Christi in Verbindung: »Außerhalb der Armen gibt es kein Heil.« Dieser Beitrag führt die christologische und soteriologische Reflexion mittels der Denkfigur des Volkes als Lamm Gottes weiter: Unschuldig geopfert in so vielen Regionen des Planeten, wohin man auch nur sein Augenmerk richtet, und als unschuldig befunden inmitten von Bosheit und Gewalt, die vor allem vom derzeitigen ökonomischen und politischen System ausgehen, hat die Menschlichkeit der Armen zuinnerst teil an der Geschichte des Lammes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
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Leseprobe 2
Wati Longchar
Macht und Machtlosigkeit
Die am Rande Stehenden an der Mission der Kirche beteiligen

Traditionell entscheiden die Menschen im »Zentrum«, was christliche Mission ist. Die Menschen an den »Rändern« wurden dagegen als Objekte der Mission behandelt. Bis heute lesen wir die Geschichte des Christentums aus der Perspek tive der »Absender« statt aus der Perspektive der »Empfänger«. Die Menschen, die an den Rändern unserer Welt leben, fordern uns jedoch heraus, die christliche Mission neu zu verorten, und zwar im Kontext der An-den-Rand-Gedrängten, der Marginalisierten. Das Missionsdokument Together Towards Life (TTL), das von der Kommission für Weltmission und Evangelisation beim Ökumenischen Rat der Kirchen verfasst wurde, ist eine bahnbrechende theologische Arbeit. Sie denkt »von« den Rändern her, und das macht diese theologische Stellungnahme anders und bedeutungsvoll. Mission wird nicht länger als Bewegung vom Zentrum der Macht zu den Machtlosen hin verstanden, sondern als eine von den Machtlosen hin zur Macht. Das zwingt uns, Mission anders zu denken und zu betreiben. Wir müssen neue Schläuche finden, um den neuen Wein aufzubewahren: eine neue Kirchenstruktur und eine neue zukünftige Ausrichtung unserer Ämter, wenn wir inklusiv sein wollen.
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Leseprobe 3
Margot Bremer
Die Ordnung unserer Welt neu erfinden oder entdecken?
Lektüre eines biblischen Textes von einer indigenen Weltanschauung her

In ihr lebt Jahwe, der Gerechte, der kein Unrecht begeht.
Jeden Morgen fällt er das Urteil,
es fehlt nie beim Aufgang des Morgenrots.
Doch der Böse kennt keine Scham.
(Zeph 3,5)

Diese Worte des Propheten Zephanja ermutigen mich im Widerstand gegen die neue Weltordnung – eine planetarische Verschwörung, die von einer Unternehmerelite zusammen mit einer Gruppe führender Politiker organisiert wird. Sie planen die Schaffung einer einzigen Regierung unter der Kontrolle der besagten plutokratischen Minderheit, die Armut, Krieg, Vertreibung, Hunger, Krankheiten und Tod für eine große Anzahl unserer Weltbevölkerung erzeugt.
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