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Unsere aktuelle Ausgabe 1/2019 zum Thema
»Entwicklung findet Stadt«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Markus Büker / Alina Krause / Linda Hogan
Entwicklung findet Stadt


Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und das Pariser Klimaschutzabkommen verpflichten die internationale Gemeinschaft zu erheblichem und umfangreichem globalen Wandel, um auf die gegenwärtigen Bedrohungen des Lebens und Zusammenlebens zu reagieren, bevor es zu spät ist. Über die Gründe, warum dies notwendig ist, herrscht weitgehend Einigkeit: Die Menschheit überschreitet die dem Planeten gesetzten Grenzen. Zum Beispiel: Die derzeit bestehenden kohlenstoff- und rohstoffintensiven Produktionssysteme und Lebensweisen sind unhaltbar. Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und aus Afrika zeigen, dass die weltweiten Probleme der Kriege, des Scheiterns von Staaten und des Mangels an Zukunftsaussichten vor der Haustür der Menschen in Europa sichtbar werden. Das weltweite Auftauchen autoritärer Regierungen und populistischer Bewegungen sowie in manchen Fällen des Rechtsextremismus stellt das Funktionieren der traditionellen Demokratien infrage. Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen in einer intakten natürlichen und sozialen Umgebung leben können und dass niemand zurückgelassen wird? Alle Nationen und jeder einzelne sind – je nach ihren besonderen Kompetenzen und Mitteln – aufgerufen, einen Beitrag zu leisten zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen, die alle Kontinente, Religionen und sozialen Schichten umfassen. Welche Rolle spielen die Religionen dabei?

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Leseprobe 1
Martin Ebner
Christen als Unruhestifter in der Stadt: Experimente und Visionen des Anfangs
Vom Nutzen des Christusglaubens für die Gestaltung von Gesellschaft

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDas Christentum ist in der Stadt groß geworden.1 Die ersten Orte, von denen wir sicher wissen, dass dort Christusgläubige gelebt haben, sind Städte, sogar Megastädte des Römischen Reiches: Korinth, Ephesus, Damaskus, Antiochia – und schließlich auch Rom selbst. Und: Christen haben in diesen Städten für Unruhe gesorgt; innerhalb der jüdischen Synagogengemeinden offensiv wegen ihres laxen Umgangs mit den Zugangsbedingungen zum heiligen Gottesvolk; innerhalb der Städte eher subversiv, weil sie in ihren eigenen Reihen mit alternativen Gesellschaftsmodellen experimentierten, so jedenfalls in den paulinischen Gemeinden. Und es war ausgerechnet der pharisäisch geprägte Paulus – vor seiner Wende –, der diese Abweichler in Damaskus entdeckt (Apg 9), sie zunächst zu vernichten versucht (Gal 1,13), aber dann weitergeführt und theologisch untermauert hat, was ihn dort ursprünglich so brüskiert hat. Denn was Paulus genauso wie für die Synagogengemeinden bedrohlich erschien und was gleichzeitig den entscheidenden Missionsakzent der frühesten Christusgläubigen ausmacht, war deren niederschwellige Öffnung des Gottesbundes für Menschen, die am Ein-Gott-Glauben und der Ethik des Judentums interessiert waren, Gottesfürchtige genannt, aber vor der Beschneidung und den Speisegesetzen zurückschreckten, weil beides in der griechisch-römischen Welt verpönt war.2 Vollmitglieder zu werden war ihnen damit in den Synagogengemeinden verwehrt, nicht aber bei den Christusgläubigen. Das sorgte für harte Auseinandersetzungen innerhalb des jüdischen Milieus. Unter Kaiser Claudius wurden 49 n. Chr. die Unruhestifter unter den Juden aus Rom ausgewiesen (vgl. Sueton, Claudius 25,4), wie an Priska und Aquila zu sehen ist (Apg 18,2), also jene christusgläubigen jüdischen Missionare, die ein »Judentum light« propagierten und praktizierten. In Antiochia, wo das »Evangelium von Jesus als Herrn« auch den »Griechen« verkündigt wurde, wurden »die Jünger« zum ersten Mal offiziell (von den römischen Behörden) als »Christianer« registriert3 (Apg 11,20.26), also als eigene Gruppe neben und außerhalb der jüdischen Synagoge wahrgenommen – vielleicht sogar auf Veranlassung der jüdischen Verantwortlichen, die sich von diesen Abweichlern absetzen wollten, weil durch deren Aufweichung der typisch jüdischen identity markers auch die Privilegien für »die Juden« auf dem Spiel standen.
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Leseprobe 2
Linda Hogan
Globalisierung, Urbanisierung und die Frage nach dem Gemeinwohl

Dass wir heute im ersten wirklich globalen Zeitalter leben, ist uns mittlerweile zutiefst bewusst geworden. Dieses Bewusstsein zeigt sich etwa in der Tatsache, dass wir die Art und Weise unseres Alltagslebens inzwischen mithilfe der Sprache der Globalisierung ausdrücken. Der Gebrauch dieser Sprache beschränkt sich nicht mehr auf die technischen Welten der Wissenschaft oder der praktischen Politik, sondern findet auch in weiteren gesellschaftlichen Kontexten Widerhall. Indem sie sich sowohl auf die Verdichtung der Welt als auch auf die Intensivierung des Bewusstseins von der Welt als Einheit bezieht, beschreibt die Globalisierung ein eigentümliches Wechselspiel zwischen dem Globalen und dem Lokalen, wonach, wie Anthony Giddens zeigt, lokale Geschehnisse von Ereignissen geprägt sind, die sich weit entfernt zutragen, und umgekehrt. Entwicklungen im globalen Kapitalismus und der globalen Kultur, verbunden mit dem enormen technolo gischen Fortschritt, vor allem im Bereich der Kommunikation, erzeugen mit einander eine Erfahrung des sozialen und politischen Lebens, die nicht nur neuartig, sondern für ihre Nutznießer auch vitalisierend ist. Während jedoch der Begriff der Globalisierung mittlerweile alltäglich ist, sind ihre Definition und die Frage, inwieweit sie wirklich ein neues Phänomen ist, Gegenstand einer aus gedehnten Debatte.
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Leseprobe 3
Luiz Kohara
Peripherien im Zentrum

Die Stadt São Paulo, die reichste Stadt des Landes, ist der deutliche Ausdruck der von den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Ungleichheiten erzeugten Widersprüche. Im städtischen Raum führt dies zu äußerst kontrastreichen Wirklichkeiten. Auf der einen Seite gibt es Regionen oder »Zentren«, die mit einer städtischen Infrastruktur, öffentlichen Dienstleistungen und Möglichkeiten kultureller Aktivität ausgestattet sind und eine gute Qualität der Umwelt aufweisen, auf der anderen Seite haben wir die Randzonen, die weit entfernt sind von den Gebieten mit besseren Arbeitsmöglichkeiten, angemessenen öffentlichen Dienstleistungen hinsichtlich Bildung, Gesundheit und sozialer Fürsorge, Freizeit, Kultur und öffentlichem Verkehr. Sie verfügen bloß über eine anfällige Infrastruktur, was Kanalisation und Trinkwasser betrifft.

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