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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2018 zum Thema
»Menschliche Sicherheit«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Michelle Becka / Felix Wilfred / Mile Babić
Menschliche Sicherheit

»Menschliche Sicherheit« geht als Begriff und Konzept zurück auf den Bericht zur Menschlichen Entwicklung von 1994, der den Titel trägt »New Dimensions of Human Security«. Ziel dieses Berichts ist es, Sicherheit als Sicherheit von Menschen zu verstehen und nicht von Staaten und Hoheitsgebieten: »Zu lange wurde das Verständnis von Sicherheit geprägt durch das Potenzial für Konflikte zwischen einzelnen Staaten. Zu lange wurde Sicherheit mit Bedrohungen für Staatsgrenzen gleichgesetzt.

Zu lange verlangten Staaten nach Waffen, um ihre Sicherheit zu schützen. Heute [jedoch] entspringt ein Gefühl von Unsicherheit für die meisten Menschen eher aus Sorgen, die das tägliche Leben betreffen, als aus der Furcht vor einem katastrophischen Weltereignis. Arbeitsplatzsicherheit, Einkommenssicherheit, Gesundheitsschutz, Schutz vor Umweltkatastrophen und Schutz vor Kriminalität – das sind die herausragenden Anliegen menschlicher Sicherheit überall auf der Welt.«1 »Menschliche Sicherheit« stellt nicht Staaten, sondern Personen ins Zentrum und zielt auf deren persönliche Sicherheit und individuelle Freiheit: Sie erfordert Freiheit von Furcht (»fear«) und Freiheit von Mangel (»want«). Darin steckt die wichtige Erkenntnis, dass sowohl die Furcht vor Bedrohungen, Verlust oder einer ungewissen Zukunft das Sicherheitsempfinden von Menschen beeinflusst, als auch materielle Not – mit all ihren Begleiterscheinungen.
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Leseprobe 1
Regina Ammicht Quinn
»Ein feste Burg ist unser Gott«
Notwendigkeiten und Grenzen von Sicherheit

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag »Sicherheit«, so der amerikanische Psychologe des letzten Jahrhunderts Abraham Maslow, ist ein Grundbedürfnis, das gleich nach den Bedürfnissen von Atmung, Schlaf und Nahrung kommt.1 Dieses Grundbedürfnis wird heute fraglich:

Zum einen sind die katastrophalen Ungleichheiten der Welt dort zugespitzt sichtbar, wo es um Sicherheit geht – Sicherheit für Leib und Leben und Überleben. Nur ein wenig Sicherheit wolle sie, so hören wir die Mutter aus Damaskus, deren schlafendes Baby durchs Fenster von einem Bombensplitter getötet wurde.

Zum anderen ist Sicherheit insbesondere in den sicheren Ländern des Nordens zu einer dominanten Frage geworden, sodass hier das Leben der Bürger gerade durch Sicherheitsmaßnahmen beschädigt werden kann.

Sicherheit also ist nötig. Und Sicherheit ist nicht einfach »gut«.
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Leseprobe 2
Knut Wenzel
Zwischen Angst und Fülle
Zu einer Theologie des Bedürfnisses nach Sicherheit

Das Fridericianum, Hauptausstellungsort der Documenta seit der ersten von 1955, trägt am Giebel des Portikus, wo sonst lapidar Museum Fridericianum steht, 2017 zur Documenta 14 eine andere Aufschrift. Es handelt sich um eine Arbeit von Banu Cennetoğlu. Aus den Buchstaben der ursprünglichen Aufschrift, ergänzt mit weiteren von gleicher Gestaltung, hat sie einen Satz gebildet, die Buchstaben gesperrt gesetzt, doch ohne eigens zwischen den Wörtern Raum zu lassen, mit der Wirkung von Monumentalität und erschwerter Lesbarkeit. BEINGSAFEISSCARY. »Sicher zu sein ist beängstigend«. Der Satz steht da, wo Fürsten und Päpste durch Repräsentationsbauten den Glanz ihrer Herrschaft feiern oder ihr durch das Anbringen von Epigrammen ein eigentümliches Gepräge verleihen, Friedrich II. über dem Eingang zu Schloss Sanssouci, Papst Paul V. an der Fassade von Sankt Peter (Friedrichs Motto lässt sich im Zusammenhang des hier erörterten Themas sogar etwas abgewinnen: Sans souci – ohne Sorge). Diese Geste der Inszenierung und Emblematisierung von Macht leiht Banu Cennetoğlu sich aus, um eine dunkle Dialektik des Begriffs der Sicherheit aufscheinen zu lassen: Sicherheit hat eine innere Beziehung zur Gewalt – als der kraftvoll ausgeübten, Widerstände überwindenden und Grenzen setzenden Macht –, und es ist diese intrinsische Gewaltförmigkeit, die Sicherheit angstproduktiv sein lässt.
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Leseprobe 3
Rainer Kessler
»Der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer« (Jesaja 32,17)
Individuelle und kollektive Sicherheit im Licht der Hebräischen Bibel

In Alltagsgesprächen ebenso wie in politischen Debatten wird häufig das Gefühl artikuliert, alles werde immer unsicherer. Verwiesen wird dabei auf angeblich oder tatsächlich steigende Kriminalität, auf das Anwachsen des Verkehrs und die zunehmende Verrohung der Verkehrsteilnehmer, auf prekäre Arbeitsverhältnisse, auf verunreinigte Lebensmittel und auf globale militärische Bedrohungen. Doch so neu, wie viele meinen, ist das Gefühl wachsender Unsicherheit gar nicht. Schon die Menschen, aus deren Erfahrungen die Texte der Bibel erwachsen sind, wussten die Sicherheit ihres Lebens auf vielfältige Weise bedroht.

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Professor dr. Hildegard Warnink, dean of the Faculty of Canon Law, and professor dr. Felix Wilfred, president of the Board of Directors of Concilium, have the honour to invite you for the presentation of the volume

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