zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Der Aufbau der Zeitschrift


finden Sie hier


Concilium stellt sich vor

Geschichte und Selbstverständnis


Präsidium, Herausgeber/innen und Wissenschaftliches Komitee


sind hier einzusehen.


Unsere Autoren


finden Sie hier.


werden hier gelistet.

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2018 zum Thema
»Kirche der Zukunft«
mit folgenden Beiträgen:
Zu diesem Heft
Thierry-Marie Coura / Stefanie Knauss / Enrico Galavotti
Kirche der Zukunft

Über die Veränderung der Kirche nachzudenken, damit diese ihrer Sendung immer besser entsprechen kann, ist eine Tätigkeit, die aus der Wesensverfassung der Kirche selbst hervorgeht. Am Ende des letzten Konzils betrachtete Karl Rahner dies als eine Pflicht und eine Chance gleichermaßen. Unsere Gegenwart ist von einer tiefen, weltweiten kulturellen Krise gezeichnet, in der es darum geht, die aktuellen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erschütterungen, die Rufe nach neuen Strukturen der Machtausübung und der Teilhabe an den Entscheidungen, die mit der Globalisierung, der Verteilung der Ressourcen, der Umwelt usw. verbundenen Bewegungen der Bevölkerung klar erkennen zu lernen. Die Kirche selbst kann sich nicht darauf beschränken, sich weiter als ein starres, auf endgültige Weise feststehendes System zu reproduzieren. Sie muss unablässig in dem, der sie begründet, und im Gespräch mit den Welten, denen sie sich verdankt, die Mittel ihrer Erneuerung zu finden versuchen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, universales Heilssakrament zu sein.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1
Massimo Faggioli
Die Kirche der Zukunft: Historische und soziologische Ausblicke

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag Einleitung

In einer Zeit, in der unaufhörlich unterschiedliche und bisweilen einander widersprechende »Erzählungen« über die Vergangenheit des Katholizismus auftauchen, je nach den Stimmen und den Orten, von denen diese »Erzählungen« herkommen, mus man sich Fragen nach der Zukunft der Kirche stellen. Jedes Nachdenken über die möglichen Entwicklungen der Kirche in der kommenden Zeit muss aber verankert sein in einer historischen Analyse. Für eine Gemeinschaft und eine Institution wie die Kirche ist das Element der Tradition von entscheidender Bedeutung, und obwohl Tradition und Geschichte nicht identisch sind, kann die Tradition – sowohl rückblickend in die Vergangenheit als auch vorausblickend in die Zukunft – nicht ohne die Geschichte verstanden werden. Einige Fragen drängen sich da auf, die vorab bedacht werden müssen.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2
Virginia R. Azcuy
Die »angespannte« Situation der gegenwärtigen Kirche
Vier zentrale Herausforderungen

Die Kirche, die durch die Geschichte dem Reich Gottes entgegengeht, unterliegt der »Spannung« zwischen ihrem Status als pilgernder Kirche und ihrem eschatologischen Ziel, ihren Skandalen und Sehnsüchten nach Reform. Dieser Beitrag bezieht sich nicht auf die ideale oder vollkommene Kirche, die in ihrer Fülle zu sein wir berufen sind, sondern auf die wirkliche, heilige und sündige Kirche zugleich, die wir gegenwärtig tatsächlich sind. Der Blickwinkel der »praktischen Ekklesiologie« kann dabei helfen, die konkrete Kirche neu zu denken und einen Traum für die Zukunft für sie zu entwerfen, denn sie zielt auf eine Theologie der Kirche im Dialog mit kirchlichen Erfahrungen ab. Dieser Versuch der Annäherung an das Thema richtet den Blick auf die unvollkommene Heiligkeit des Leibes Christi, um vor allem die Versuchungen und Schwächen aufzudecken, die seine Sendung behindern, ohne dabei natürlich die Zeichen ihrer wachsenden Heiligkeit zu vergessen. Innerhalb dieses Bezugsrahmens will ich die empirische Wirklichkeit der Kirche ausgehend von vier zentralen Herausforderungen durchdenken: Diese Herausforderungen stellen die Kirche vor unterschiedliche Alternativen der Erneuerung und des aggiornamento, die ich kurz durchbuchstabieren will, wobei ich einige Perspektiven der theologischen Reflexion aufzeigen will.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 3
Mike van Treek Nilsson
Einbildungskraft und Fantasie
Der Beitrag der Bibel zur Kirche der Zukunft

Die Kirche der Zukunft – um sie zu denken, bedarf es der Einbildungskraft und der Fantasie. Gianni Rodari plädierte für die befreiende Kraft des Wortes, ermutigte dazu, der kindlichen Kreativität zu vertrauen, die dank des Spiels in der Lage ist, sich eine andere Welt vorzustellen, indem sie Elemente miteinander verknüpft, die ein der Logik verpflichteter Verstand eines Erwachsenen üblicherweise voneinander getrennt halten möchte. Das Wort auf dem Gebiet der Theologie zu ergreifen und auf die Wirkung von Einbildungskraft und Fantasie zu vertrauen bedeutet demnach, die Möglichkeiten der Gegenwart herauszufordern, damit in der Kirche »niemand Sklave sei«, sondern frei. Ohne Zweifel sind Einbildungskraft und Fantasie nicht genug, um die Kirche zu reformieren. Was dann noch fehlt, ist: die Veränderungen in den kirchlichen Bereichen, denen es am Geist des Evangeliums mangelt, zu beraten, abzuwägen, zu beschließen und kreativ umzusetzen.

Lesen Sie mehr...   

Unsere Abos
Sie haben die Wahl ...

weitere Infos zu unseren Abonnements


Professor dr. Hildegard Warnink, dean of the Faculty of Canon Law, and professor dr. Felix Wilfred, president of the Board of Directors of Concilium, have the honour to invite you for the presentation of the volume

Canon Law at the
Crossroads Concilium
International Journal of Theology


Canon Law at the Crossroads


Newsletter


Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.


Jahresverzeichnis 2017


Aktuelles Jahresverzeichnis


Jahresverzeichnis 2017
als PDF PDF.



Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Concilium
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum